Verehrter Leser, sagt Ihnen der Name Paul Emil von Lettow-Vorbeck etwas? Er ist ein Held der Kolonialzeit und war Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika. Deshalb wurden nach ihm Kasernen und Straßen benannt. Heute, rund hundert Jahre später, fällt gewissen Politikern auf, dass es in Kriegszeiten auch Opfer gab und der Herr von Lettow-Vorbeck nicht mehr dem politisch korrekten Zeitgeist entspricht. Also beschloss der überwiegend rot-grüne Rat in Hannover, die Lettow-Vorbeck-Allee gegen den Widerstand der Bewohner umzubenennen. Der neue Name lautet: Namibia-Allee.
Ähnliches ist bereits im Frühjahr 2010 geschehen, als man in Saarlautern die Von-Lettow-Vorbeck-Straße in Walter-Bloch-Straße und Hubert-Schreiner-Straße umbenannte.
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Lettow-Vorbeck-Allee-hat-einen-neuen-Namen
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/dillingen/Lettow-Vorbeck-Strasse-Umbenennung;art2809,3279852
Samstag, 12. Juli 2014
Samstag, 5. Juli 2014
Browsersicherheit
Ein Rechner mit Internetzugang ist prinzipiell ein Sicherheitsrisiko. Um
die Gefahren, denen man beim Surfen ausgesetzt ist, zu reduzieren,
empfiehlt es sich, einen abgesicherten Browser zu verwenden. Hier einige
Empfehlungen:
Browser
Hier gibt es noch einige Hintergrundinformationen zum Thema: BSI, Verbraucher sicher online
Browser
- SRWare Iron: "Der Browser der Zukunft - basierend auf dem freien Quelltext "Chromium" - ohne Bedenken beim Datenschutz und der Sicherheit"
- Comodo Dragon: "Ein Internet-Browser auf Google-Chrome-Basis, der mit allerlei Sicherheits-Mechanismen ausgestattet ist."
- Tor Browser: "The Tor software protects you by bouncing your communications around a distributed network of relays run by volunteers all around the world: it prevents somebody watching your Internet connection from learning what sites you visit, it prevents the sites you visit from learning your physical location, and it lets you access sites which are blocked."
- BitBox (Browser in the Box): "Bestmöglich vor den Gefahren im Internet schützen, die gewohnte Funktionalität nur wenig einschränken und dabei keine hohen Kosten verursachen – das waren die Anforderungen an die Entwicklung von BitBox. Das Gesamtprojekt umfasst ein Konzept und einen Prototyp – eine sichere Umgebung für das Internetsurfen."
- Aviator: "Aviator ist der sicherste Browser der Welt. Das behauptet zumindest Hersteller WhiteHat Security."
- NoScript
- AdBlock Plus / AdBlock Edge
- HTTPS Everywhere
- Self-Destructing Cookies
- Disconnect
- Better Privacy
- RequestPolicy
- Tor Vidalia Bridge Bundle
Hier gibt es noch einige Hintergrundinformationen zum Thema: BSI, Verbraucher sicher online
Samstag, 28. Juni 2014
Der Goldene Schnitt
"Du aber hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet.Hat Schönheit Regeln?
Denn du bist immer imstande, deine große Macht zu entfalten."
(Weish 11,20-21 EU)
Mathematik und Kirchenbau - Goldener Schnitt und Heiliger Geist - Über die "Heilige Geometrie" in sakralen Räumen
Samstag, 21. Juni 2014
Sommersonnenwende
Heute ist Sommersonnenwende, der längste Tag im Jahr. Am 24. Juni, das
ist 3 Monate nach Mariae Verkündigung und 6 Monate vor Weihnachten, ist
Johannistag. In der Nacht zum Johannistag wird traditionell ein
Johannisfeuer entzündet. Auch zur Sonnenwende selbst sind Feuer üblich.
Der Johannistag ist eng mit der Sonnenwende verbunden, da die
Sonnenwende nach antikem Datum zwischen dem 22. und 24. Juni stattfand
(eben zum Johannistag).
Jetzt steht man als traditionsbewusster Mensch vor einem Dilemma: Zündet man das Feuer zur tatsächlichen Sonnenwende an, oder zur Johannisnacht, an beiden Tagen oder lässt man es, um die Götter auf jeden Fall zufriedenzustellen, 4 Tage lang durchbrennen?
Jetzt steht man als traditionsbewusster Mensch vor einem Dilemma: Zündet man das Feuer zur tatsächlichen Sonnenwende an, oder zur Johannisnacht, an beiden Tagen oder lässt man es, um die Götter auf jeden Fall zufriedenzustellen, 4 Tage lang durchbrennen?
Honig
Honig ist ein Nahrungsmittel mit hohem Zuckergehalt. Er kann als
Alternative zum Industriezucker als Süßungsmittel verwendet werden. Als
gesund gilt er deshalb, weil er bestimmte Inhaltsstoffe hat, die reinem
Zucker fehlen. Dazu zählen unter anderem:
Interessant ist allerdings, dass nach dem hohen Anstieg von Blutzucker und Insulin durch Waldhonig kein so massives Abfallen der Blutzucker- und Insulinkonzentration im Blut folgt, wie es beim weniger glykämischen Lindenblütenhonig geschieht. Das bedeutet, dass Honig eine geringere Insulinausschüttung verursachen kann, auch wenn er auf dem glykämischen Index über Zucker steht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Honig eine Mischung aus Zuckern und etwas gesundem Beiwerk ist, die unter Umständen sogar eine Entstehung von Diabetes Typ 2 nicht ganz in dem Maße fördert, wie normaler Haushaltszucker (Saccharose). Nichtsdestotrotz zeitigt ein hoher Konsum von Honig ähnlich fatale Folgen für Blutzucker, Insulin und Organe, die auch bei reinem Zucker drohen.
Quellen:
1. Brockhaus 2010
2. Peak: Mythos vom natürlichen Süßungswunder
- Aminosäuren
- Eiweiße
- Enzyme
- Spuren von Mineralstoffen
- Vitamine
- Zink
- Eisen
- Kupfer
Interessant ist allerdings, dass nach dem hohen Anstieg von Blutzucker und Insulin durch Waldhonig kein so massives Abfallen der Blutzucker- und Insulinkonzentration im Blut folgt, wie es beim weniger glykämischen Lindenblütenhonig geschieht. Das bedeutet, dass Honig eine geringere Insulinausschüttung verursachen kann, auch wenn er auf dem glykämischen Index über Zucker steht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Honig eine Mischung aus Zuckern und etwas gesundem Beiwerk ist, die unter Umständen sogar eine Entstehung von Diabetes Typ 2 nicht ganz in dem Maße fördert, wie normaler Haushaltszucker (Saccharose). Nichtsdestotrotz zeitigt ein hoher Konsum von Honig ähnlich fatale Folgen für Blutzucker, Insulin und Organe, die auch bei reinem Zucker drohen.
Quellen:
1. Brockhaus 2010
2. Peak: Mythos vom natürlichen Süßungswunder
Samstag, 14. Juni 2014
Der Kampf gegen den Tabak
Tabakkonsum ist seit ein paar Jahren in unserer Medienlandschaft
überwiegend verpönt. Mittlerweile weiß auch so gut wie jeder, dass
Rauchen dem Menschen schweren Schaden zufügen kann. Aufklärung in dieser
Hinsicht ist natürlich wichtig. Seit einiger Zeit wird die Werbung für
Tabakprodukte stark eingeschränkt und ist nur noch selten erlaubt.
Kürzlich wurde sogar Marlboros Werbekampagne "Don't be a maybe"
gerichtlich verboten. Gerade dadurch landete diese Kampagne allerdings
in allen möglichen Medien und dürfte für Marlboro sogar ein Gewinn sein.
Die Begründung liest sich allerdings sehr seltsam:
"Das Landratsamt München hat dem Zigarettenkonzern Phillip Morris seine aktuelle bundesweite Marlboro-Werbung verboten. Sie sei besonders geeignet, Jugendliche oder Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen, erklärte die Behörde. Die schon seit 2011 laufende "Maybe"-Kampagne von Marlboro mit "jugendlich bzw. heranwachsend aussehenden Personen in alterstypischen Situationen" und der Aussagen "Don't be a maybe - be Marlboro!" spreche Jugendliche und Heranwachsende als Zielgruppe an. Sie suggeriere, die Zigarette mache aus einem Zauderer (Maybe) in einen Macher (Be)."
Da fragt man sich doch, ob das Gericht auch jeden beliebigen anderen guten Werbespruch verurteilt hätte. Die Begründung, dass die Werbung besonders Jugendliche anspricht, könnte man überall verwenden. Es klingt so, als dürfen Zigarettenmarken jetzt überhaupt keine effiziente Werbung mehr machen. Dann wäre ein generelles Rauchverbot doch ehrlicher, denn dieser Gedanke steckt ja vermutlich dahinter.
Selbst Schokozigaretten sollten mal - allerdings durch einen Zufall - verboten werden. Außerdem wurde geplant, Mentholzigaretten zu verbieten, weil diese das Rauchen besonders angenehm machen. Die abschreckenden Sprüche auf den Zigarettenpackungen werden wohl demnächst auch noch durch ekelerregende Bilder ergänzt. Alles in allem gibt sich der Staat offenbar Mühe, das Rauchen zu vernichten, ohne es wie bei der Prohibition offiziell zu verbieten.
Die Idee dahinter, für die Gesundheit der Bürger zu sorgen, mag ja eine positive sein. Aber es stellt sich trotzdem die Frage, ob es Aufgabe des Staates ist, die Leute vor sich selbst zu schützen, indem er sie bevormundet. Das könnte nämlich der erste Schritt zu einer Gesellschaft sein, in der man kriminell ist, wenn man zu wenig Sport treibt.
"Das Landratsamt München hat dem Zigarettenkonzern Phillip Morris seine aktuelle bundesweite Marlboro-Werbung verboten. Sie sei besonders geeignet, Jugendliche oder Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen, erklärte die Behörde. Die schon seit 2011 laufende "Maybe"-Kampagne von Marlboro mit "jugendlich bzw. heranwachsend aussehenden Personen in alterstypischen Situationen" und der Aussagen "Don't be a maybe - be Marlboro!" spreche Jugendliche und Heranwachsende als Zielgruppe an. Sie suggeriere, die Zigarette mache aus einem Zauderer (Maybe) in einen Macher (Be)."
Da fragt man sich doch, ob das Gericht auch jeden beliebigen anderen guten Werbespruch verurteilt hätte. Die Begründung, dass die Werbung besonders Jugendliche anspricht, könnte man überall verwenden. Es klingt so, als dürfen Zigarettenmarken jetzt überhaupt keine effiziente Werbung mehr machen. Dann wäre ein generelles Rauchverbot doch ehrlicher, denn dieser Gedanke steckt ja vermutlich dahinter.
Selbst Schokozigaretten sollten mal - allerdings durch einen Zufall - verboten werden. Außerdem wurde geplant, Mentholzigaretten zu verbieten, weil diese das Rauchen besonders angenehm machen. Die abschreckenden Sprüche auf den Zigarettenpackungen werden wohl demnächst auch noch durch ekelerregende Bilder ergänzt. Alles in allem gibt sich der Staat offenbar Mühe, das Rauchen zu vernichten, ohne es wie bei der Prohibition offiziell zu verbieten.
Die Idee dahinter, für die Gesundheit der Bürger zu sorgen, mag ja eine positive sein. Aber es stellt sich trotzdem die Frage, ob es Aufgabe des Staates ist, die Leute vor sich selbst zu schützen, indem er sie bevormundet. Das könnte nämlich der erste Schritt zu einer Gesellschaft sein, in der man kriminell ist, wenn man zu wenig Sport treibt.
Samstag, 7. Juni 2014
Xylitol / Birkenzucker / E 967
Xylitol ist ein Süßungsmittel, das bisher noch keine so große
Verbreitung gefunden hat. Entdeckt wurde der Stoff von dem
Nobelpreisträger Emil Fischer, dem Begründer der organischen Chemie.
Grundlage für Xylitol sind Pflanzenstoffe, die Xylan (Holzgummi) beinhalten (wie Birkenrinde oder Maiskolben). Zur industriellen Herstellung werden beispielsweise Maiskolbenreste und Holzabfälle aus der Papierindustrie verwendet. Das Holz wird zerkleinert, mit Wasser vermischt und durch Reinigung und Filterung bleibt schließlich das Xylitol übrig.
Xylitol wird bereits in einigen Produkten wie Süßigkeiten, Kaugummis, Schokolade und Bonbons verwendet.
Eigenschaften:
Quellen:
Natur & Heilen 12/2013
http://de.wikipedia.org/wiki/Xylitol
http://fddb.info
http://www.tagesspiegel.de/wissen/zucker…et/7528450.html
Grundlage für Xylitol sind Pflanzenstoffe, die Xylan (Holzgummi) beinhalten (wie Birkenrinde oder Maiskolben). Zur industriellen Herstellung werden beispielsweise Maiskolbenreste und Holzabfälle aus der Papierindustrie verwendet. Das Holz wird zerkleinert, mit Wasser vermischt und durch Reinigung und Filterung bleibt schließlich das Xylitol übrig.
Xylitol wird bereits in einigen Produkten wie Süßigkeiten, Kaugummis, Schokolade und Bonbons verwendet.
Eigenschaften:
- Die Süßkraft entspricht etwa der von Zucker.
- Im Gegensatz zu vielen anderen Süßstoffen schmeckt es wirklich nach Zucker und hat keinen unangenehmen Nachgeschmack.
- 40 % weniger Kalorien als Zucker (240 kcal / 100 g), daher begrenzt für Diäten geeignet
- Kann pur zur Zahnpflege benutzt werden (Zähne damit spülen)
- Keine Beeinträchtigung der Darmbakterien (im Gegensatz zu Zucker)
- Ist für Diabetiker geeignet, weil Blutzucker und Insulinspiegel nur geringfügig und zeitverzögert beeinflusst werden (insulinunabhängige Verstoffwechselung).
- Verhindert Karies, hungert die Streptococcus-mutans-Bakterien aus
- Hemmt Säurebildung, Zahnstein und Zahnbelag im Mund
- Wirkt sich positiv auf die Zahnfleischgesundheit aus
- Erleichtert die Calcium-Aufnahme im Darm, da Xylitol im Darm leicht resorbierbare Komplexe mit Calcium bildet (vorbeugend gegen Osteoporose)
- Hat pur einen leicht kühlenden Effekt im Mund (ähnlich wie Eisbonbons, aber nicht unbedingt so stark)
- Regt die Produktion von Speichel an (ermöglicht Remineralisierung von Zahnschmelz)
- Erhöht den pH-Wert im Mund
- Verhindert Bildung von Plaque
- Schmelzpunkt 94 °C (bei Zucker ist es 186 °C)
- Hemmt Entwicklung von Ohrentzündungen
- Regt die Verdauung an
- Regt Aktivität der weißen Blutkörperchen an (Stärkung des Immunsystems)
- Hitzestabil, also zum Backen und Kochen geeignet. Rezepte lassen sich auch wegen des gleichen Verhältnisses von Volumen und Süßkraft 1:1 umsetzen.
- Teurer als normaler Zucker, weil die Herstellung aufwendig ist und der Stoff noch nicht in großem Maßstab vermarktet wurde.
- In Internet-Läden erhältlich, aber im Supermarkt meistens nicht.
- Kann bei der ersten Einnahme unter Umständen ab einer gewissen Menge zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen
- Ist nicht für Personen mit Fructose-Intoleranz geeignet. Bei Fruktosemalabsorption kann es zu Unverträglichkeiten führen.
- Ist für viele Tiere nicht geeignet, da diese durch eine starke Insulinausschüttung extremen Blutzuckermangel bekommen können (u.U. tödlich). Ihr Stoffwechsel ist im Gegensatz zu einem menschlichen nicht in der Lage, Xylitol abzubauen. Betroffen sind davon u.a. Hunde, Kaninchen, Ziegen, Rinder. Katzen jedoch sollen es angeblich vertragen.
- Ist für Kleinkinder und Kinder geeignet, aber nicht für Säuglinge und Babys.
- Kann evtl. bei Diabetikern nach jahrelangem Gebrauch zur Unverträglichkeit im Darm führen
- Ist nicht für Hefeteig geeignet
- Eignet sich schlecht zum Karamellisieren, da es erst ab 200 °C karamellisiert (oberhalb des Schmelzpunktes). Zucker hingegen karamellisiert schon ab 140 °C (unterhalb des Schmelzpunktes).
Quellen:
Natur & Heilen 12/2013
http://de.wikipedia.org/wiki/Xylitol
http://fddb.info
http://www.tagesspiegel.de/wissen/zucker…et/7528450.html
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